Liebe Kundinnen und Kunden,

wir legen eine kurze Sommerpause ein. Deshalb bleibt unser Hörstudio vom 17.08. bis einschließlich 22.08.2026 geschlossen.

Ab Montag, den 24.08.2026, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da und freuen uns darauf, Sie wieder persönlich zu begrüßen und Sie auf Ihrem Weg zu besserem Hören zu begleiten.

 

 

Unsere Vertretung während der Sommerpause

Damit Sie in dieser Zeit auf den gewohnten Service nicht verzichten müssen, steht Ihnen Hörakustiker Groebel als Vertretung gerne zur Verfügung.

📍 Hörakustiker Groebel – Mühlacker

Bahnhofstraße 43
75417 Mühlacker

Tel.  07041-816933
E-Mail  info@hoerakustiker-groebel.de

📍Hörakustiker Groebel – Bietigheim-Bissingen

Im Weilerlen 10
74321 Bietigheim-Bissingen

Tel.  07142-3390331
E-Mail  bibi@hoerakustiker-groebel.de

Sollten Sie während unserer Sommerpause Unterstützung benötigen oder Fragen rund um Ihre Hörsysteme haben, hilft Ihnen das Team von Hörakustiker Groebel gerne weiter.

 

 

 

Den Sommer mit allen Sinnen genießen

Der Sommer schenkt uns viele besondere Momente – Gespräche mit Familie und Freunden, entspannte Abende im Freien, das Zwitschern der Vögel oder das Rauschen des Meeres im Urlaub. Oft sind es gerade diese kleinen Klänge, die Erinnerungen unvergesslich machen.

Damit Sie all diese Augenblicke in vollen Zügen genießen können, begleiten wir Sie mit moderner Hörakustik auf dem Weg zu mehr Lebensqualität. Innovative Hörsysteme unterstützen Sie dabei, Sprache klarer zu verstehen, sich auch in anspruchsvollen Hörsituationen sicher zu fühlen und die schönen Seiten des Sommers bewusst zu erleben.

Ab dem 24.08.2026 sind wir wieder mit frischer Energie für Sie da. Ob kostenloser Hörtest, individuelle Beratung oder die neuesten Hörsysteme mit intelligenter Technologie – wir nehmen uns Zeit für Sie und finden gemeinsam die Hörlösung, die zu Ihrem Alltag passt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne, erholsame Sommerzeit und freuen uns darauf, Sie bald wieder bei BÖHM Hörakustik begrüßen zu dürfen!

Ihr Fabian Böhm und das Team von BÖHM Hörakustik

Aufklären, berühren und vernetzen, um Menschen mit Hörminderung neue Lebensqualität zu schenken: Das ist die Mission von BÖHM Hörakustik in Pforzheim. Gemeinsam mit der Filmproduktionsfirma indigo pictures hat Inhaber Fabian Böhm schon mehrfach Patientinnen auf ihrer persönlichen Hörreise filmisch begleitet. Nun feierten im Kulturhaus Osterfeld gleich zwei neue Dokumentationen über CI-Trägerinnen Premiere.

von Christian Roch

Bis auf den letzten Platz besetzt: Das Kulturhaus Osterfeld bot den passenden Rahmen für einen besonderen Kinoabend mit Böhm Hörakustik. Foto: kaundvau GmbH

Lebensqualität und soziale Teilhabe ermöglichen

Bevor es im voll besetzten Malersaal des Kulturhauses dunkel wurde, überraschte BÖHM-Betriebsleiter Henk de Jong als charmanter Sänger im Duett mit Silvia Schadt. In seiner Anmoderation erklärte er: „Wir möchten Menschen mit der heutigen Veranstaltung zu ihrer eigenen Hörreise inspirieren. Bei BÖHM gehen wir jeden Tag zur Arbeit, damit Menschen wieder in Kontakt mit anderen Menschen treten können.“

Der erste Film des Abends mit dem Titel „Ein Leben voller Klang“ begleitete die zwölfjährige Lena Pohl aus Pforzheim. Die von Geburt an nahezu taube Schülerin erhielt bereits mit 18 Monaten ihr erstes Cochlea-Implantat – eine schwierige Entscheidung für die Eltern, wie Lenas Mutter im Film zugab. Mit acht Jahren wurde Lena ein zweites Implantat eingepflanzt. Seitdem meistert sie ihren Alltag wie andere Mädchen ihres Alters, geht zur Schule, reitet leidenschaftlich gern, trifft Freundinnen und hört Musik. Unterstützt wird sie dabei auch von ihren Lehrern, die im Unterricht spezielle Mikrofone tragen. Lena: „Manchmal vergessen die Lehrer, ihre Sender auszuschalten. Dann kann ich die Gespräche im Lehrerzimmer mithören.“ Die Schülerin präsentierte sich im Film selbstbewusst und reflektiert, ihre Hörstücke mit Glitzerdekor trägt sie stolz als modisches Statement.

Persönliche Einblicke: Lena Pohl und ihre Mutter sprachen auf der Bühne über das Leben mit Cochlea-Implantaten und ihre Erfahrungen im Alltag. Foto: kaundvau GmbH

Hörverlust im Erwachsenenalter ist anders

Im Mittelpunkt der anschließenden 45-minütigen Reportage „Meine Hörreise – Teil 2“ stand bereits zum zweiten Mal die Grundschullehrerin Anikke Kurz-Nakath. Anders als Lena verlor die 45-Jährige erst im Erwachsenenalter ihr Gehör. Henk de Jong: „Wir wollen zeigen, wie es ist, das Hören Stück für Stück zu verlieren und welche Lösungen es gibt.“

Während der erste Film von 2022 Anikke Kurz-Nakaths Weg zum ersten Cochlea-Implantat nachzeichnete, ging es im zweiten Teil um die Entscheidung, auch das zweite Ohr versorgen zu lassen. Der Film begleitete Anikke von der OP in der Ohrenklinik Bensheim über die anschließende Reha im Odenwald bis zum Wiedereintritt in den Höralltag: „Ich konnte bereits am ersten Tag Vogelgezwitscher und andere Naturgeräusche wahrnehmen“. Trotz einiger Komplikationen während OP und Nachsorge zeigte sich Anikke froh über ihre Entscheidung: „Man muss sich zwingen, in die Störgeräusche reinzugehen, dann wird es schnell besser. Inzwischen verstehe ich auch Stimmen aus der Ferne oder Liedtexte im Radio.“ In ihrem Lehrberuf kann Anikke Kurz-Nakath dank technischer Unterstützung heute wieder nahezu uneingeschränkt arbeiten.

Mit großer Offenheit sprach Anikke Kurz-Nakath auf der Bühne mit Betriebsleiter Henk de Jong über ihren bewegenden Weg zurück in eine Welt voller Klänge. Foto: kaundvau GmbH

Intensive Betreuung sichert den Erfolg

In der anschließenden Podiumsrunde kamen Angehörige und Freunde sowie Vertreter der Ohrenklinik Bensheim und der Hersteller Advanced Bionics und Phonak zu Wort. Auch das Publikum – viele darunter selbst mit CI oder Hörgeräten – hatte Gelegenheit, den Experten auf der Bühne Fragen zu stellen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig neben technischem Fortschritt auch die Begleitung durch Audiotherapeuten und Hörakustiker für den Behandlungserfolg ist. Eine schöne Bestätigung für das anwesende BÖHM-Team, das mit perfekter Organisation engagiert zum Gelingen des Abends beitrug. Zum Ausklang konnten sich die Besucher an Infoständen über aktuelle technische Entwicklungen austauschen und bei einer Popcorn-Spendenaktion zugunsten der Kinderklinik Schömberg mitmachen.

Ein Abend voller Begegnungen: In der abschließenden Podiumsrunde kamen Betroffene, Angehörige und Experten miteinander ins Gespräch und machten deutlich, wie wertvoll der persönliche Austausch rund um das Thema Hören ist. Foto: kaundvau GmbH

„Meine Hörreise – Teil 2“ ab 16. August online erleben

Wer den bewegenden Filmabend verpasst hat, kann „Meine Hörreise – Teil 2“ ab dem 16. August auf dem YouTube-Kanal von BÖHM Hörakustik ansehen. Foto: kaundvau GmbH

Der Film „Meine Hörreise – Teil 2“ über Anikke Kurz-Nakath ist ab 16. August 2026, 20:15 Uhr, auch auf dem Youtube-Kanal von BÖHM Hörakustik abrufbar: https://www.youtube.com/@bohmhorakustik7617

 

Nur noch wenige Tage!

Sichern Sie sich jetzt eines der letzten kostenfreien Tickets für unser Filmevent am 24. Juli im Kulturhaus Osterfeld.

Liebe Kundinnen und Kunden,

in wenigen Tagen ist es soweit: Unser Filmevent „Zwei Hörreisen“ findet am Freitag, 24. Juli, im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim statt.

Freuen Sie sich auf zwei bewegende Filme, persönliche Hörgeschichten und den Austausch mit Betroffenen sowie Expertinnen und Experten aus Hörakustik, Medizin und Audiotherapie. Ein Abend, der informiert, berührt und neue Perspektiven eröffnet.

Falls Sie noch kein Ticket haben, ist jetzt die richtige Gelegenheit: Sichern Sie sich eines der letzten kostenfreien Plätze und seien Sie dabei.

 

 

 

Popcorn genießen und dabei Gutes tun

Mit unserem Filmevent möchten wir nicht nur bewegende Geschichten erzählen, sondern auch gemeinsam etwas zurückgeben. Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, wie wertvoll eine gute Begleitung und Versorgung für Kinder und ihre Familien ist. Deshalb kommen alle Spenden des Abends der Kinderklinik Schömberg zugute.

🍿Gegen eine Spende erhalten Sie eine Tüte Popcorn – die Höhe Ihres Beitrags bestimmen Sie selbst.

 

 

 

Freuen Sie sich auf diese Highlights

🎬 Ein Leben voller Klang
Der berührende Introfilm erzählt die Geschichte der 11-jährigen Lena und zeigt, wie sie mit Cochlea-Implantaten die Welt des Hörens erlebt.

🍿 Meine Hörreise – Teil 2
Die Premiere des neuen Films begleitet Anikke auf ihrem persönlichen Weg mit dem zweiten Cochlea-Implantat – ehrlich, nahbar und inspirierend.

💬 Podiumsdiskussion & persönlicher Austausch
Im Anschluss sprechen Betroffene, Angehörige und Expertinnen und Experten aus Hörakustik, Medizin und CI-Versorgung über ihre Erfahrungen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ins persönliche Gespräch zu kommen.

Sichern Sie sich jetzt eines der letzten Tickets!

📍 Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim
📅 Freitag, 24. Juli 2026
🕕 Beginn: 18:00 Uhr | Einlass ab 17:00 Uhr

🎟️ Der Eintritt ist kostenfrei.
Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um Ihre Anmeldung über unseren Ticketshop ►  tickets.boehm-events.de

 

 

Ihr Fabian Böhm und das Team von BÖHM Hörakustik

Für viele von uns sind sie quälende Dauerbegleiter: Störende Ohrgeräusche mindern Hörvermögen und Lebensqualität. Studien gehen davon aus, dass 65 Millionen Erwachsene in Europa – rund 15 Prozent der Bevölkerung – unter Tinnitus leiden. Fabian Böhm, Inhaber von BÖHM Hörakustik, klärt auf, was Betroffene tun können.

 

von Christian Roch

Wie entsteht ein „Hörinfarkt“? Was verspricht Hilfe und wie lässt sich aktiv vorbeugen? Fabian Böhm, Inhaber von BÖHM Hörakustik in Pforzheim, kennt das Thema aus beruflicher Sicht und persönlicher Erfahrung sehr gut.

 

WirtschaftsKRAFT: Herr Böhm, haben die Themen Hörsturz und Tinnitus in Ihrem Berufsalltag an Bedeutung gewonnen?

Fabian Böhm: Ja, definitiv. Wir bemerken seit einigen Jahren eine deutliche Zunahme an Menschen, die mit Tinnitus, Hörsturz oder stressbedingten Hörproblemen zu uns kommen. Ich würde sagen, seit etwa 2015 ist die Zahl der Fälle bei uns kontinuierlich gestiegen. Das liegt zum einen daran, dass die Menschen immer besser sensibilisiert sind. Zum anderen erleben wir gesellschaftlich eine enorme Dauerbelastung: permanentes Multitasking, beruflicher Druck, hohe Lautstärken im Alltag, ständige Erreichbarkeit und zu wenige Ruhephasen. Viele Menschen unterschätzen, wie stark sich Stress, Schlafmangel oder Reizüberflutung auf das empfindliche Innenohr auswirken können.

 

Was passiert im Körper bei Hörsturz und Tinnitus?

Ein Hörsturz ist, vereinfacht gesagt, eine plötzliche Funktionsstörung des Innenohrs. Die empfindlichen Haarsinneszellen in der Cochlea arbeiten dann nicht mehr richtig. Betroffene hören bestimmte Frequenzen dumpf, verzerrt oder teilweise gar nicht mehr. Nicht selten tritt zusätzlich ein Tinnitus auf. Manche Betroffene bemerken nur ein leichtes Pfeifen, andere erleben massive Ohrgeräusche oder starken Hörverlust. Das Gehirn kann das teilweise kompensieren, aber nur, solange das Hörsystem insgesamt noch ausreichend arbeitet. Auch psychologisch ist das belastend. Viele Patienten entwickeln Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen oder depressive Verstimmungen.

 

Wo liegen die Ursachen?

Neben starkem Lärm oder einem Knalltrauma spielen insbesondere Stress, psychische Belastungen, Schlafmangel oder körperliche Erschöpfung eine große Rolle. Interessanterweise entsteht zum Beispiel ein Hörsturz häufig nicht in der Stressphase, sondern genau dann, wenn Ruhe einkehrt, etwa im Urlaub. Gerade deshalb ist eine ganzheitliche Betreuung wichtig. Bei BÖHM Hörakustik begleiten wir viele Betroffene über lange Zeiträume. Dabei geht es auch um mentale Stabilität, Hörtraining und Lebensqualität.

 

Welche Personengruppen sind besonders gefährdet?

Grundsätzlich können Hörsturz und Tinnitus jeden treffen. Besonders häufig sind sie aber bei Menschen zwischen 40 und 55 Jahren. Also genau die Lebensphase, in der berufliche Verantwortung, familiäre Belastung und hoher Leistungsdruck zusammentreffen. Ebenfalls gefährdet sind Menschen, die dauerhaft starkem Lärm ausgesetzt sind, in Industrie und Handwerk, aber auch Musiker, DJs, Veranstaltungs- oder Gastronomiemitarbeiter. Auch Freizeitlärm spielt eine immer größere Rolle, zum Beispiel durch Kopfhörer.

 

Geht das wieder weg, oder muss man ein Leben lang damit zurechtkommen?

Das ist wahrscheinlich die wichtigste und gleichzeitig schwierigste Frage. Ein Hörsturz oder Tinnitus kann sich vollständig zurückbilden, muss es aber nicht. Entscheidend ist vor allem, wie schnell gehandelt wird. Viele Menschen warten zu lange und hoffen, dass es von alleine wieder besser wird. Genau das kann problematisch sein. Zur Dauer: Beim Tinnitus unterscheidet man zwischen akut und chronisch. Alles unter etwa drei Monaten gilt noch als akuter Zustand. Bestehen die Ohrgeräusche länger, spricht man von chronischem Tinnitus.

 

Moderne Hörsysteme können störendes Rauschen im Ohr individuell abmildern und die Hörfähigkeit im Alltag spürbar verbessern. Foto: Oticon.

 

Welche Therapien können helfen?

Es gibt heute zahlreiche Möglichkeiten, von Hörsystemen über Hörtrainings bis hin zu speziellen Apps und therapeutischen Ansätzen. Leider erleben wir in der Praxis oft, dass Menschen mit Tinnitus bereits eine lange Reise hinter sich haben, bevor sie beim Hörakustiker ankommen. Viele probieren zuerst Ansätze wie Akupunktur, Massagen oder Sauerstofftherapie. Das kann im Einzelfall durchaus unterstützend wirken. Allerdings sind die Erfolge häufig nicht dauerhaft gesichert. Moderne Hörakustik im Ohr kann enorm helfen. Durch eine gezielte Verstärkung der fehlenden Frequenzen wird das Gehirn wieder besser mit Hörinformationen versorgt. Allein dadurch wird der Tinnitus bereits deutlich leiser wahrgenommen. Zusätzlich gibt es spezielle Tinnitus-Noiser. Diese erzeugen angenehme Gegensignale, die das Gehirn entlasten. Das kann zum Beispiel Natur- oder Meeresrauschen sein. Im Rahmen der Anpassung des Gerätes wird häufig ein sogenanntes „Tinnitus-Matching“ durchgeführt. Dabei wird analysiert, in welcher Tonhöhe und Stärke der Tinnitus wahrgenommen wird, um die Therapie individuell anzupassen. Unser Ziel ist nicht unbedingt, den Tinnitus vollständig „wegzuzaubern“, sondern ihm die Dominanz zu nehmen. Hierfür kombinieren wir moderne Technik mit Hörtraining, Coaching und langfristiger Begleitung. Viele kleine smarte Tinnitus-Systeme werden zumindest anteilig von den Krankenkassen finanziell unterstützt. Dennoch gehen hochwertige Lösungen häufig über die klassische Kassenversorgung hinaus.

 

BÖHM Hörakustikmeister Alexander Orlowski nutzt Erfahrung und modernste Technik, damit Betroffene Lebensqualität zurückgewinnen können. Foto: Sandra Gallian.

 

Hat BÖHM eine besondere Kompetenz bei der Behandlung von Hörsturz und Tinnitus?

Ja, definitiv. Wir haben insgesamt fünf Hörakustikmeister im Haus, zusätzlich zwei Hörtherapeuten und zwei Audio-Coaches, die sich speziell mit den Themen Hörstress, Tinnitus und Hörsturz beschäftigen. Uns ist besonders wichtig, den Menschen ganzheitlich zu betrachten, nicht nur das Ohr. Denn Tinnitus betrifft fast immer auch die Psyche, den Schlaf, die Konzentration und die gesamte Lebensqualität.

Eine typische Begleitung beginnt bei uns zunächst mit einem ausführlichen Gespräch und speziellen Fragebögen. Danach testen unsere Kundinnen und Kunden unterschiedliche Hörsysteme oder Tinnitus-Noiser. Bei uns können Systeme über Wochen oder sogar Monate im Alltag getestet werden. Nur so lässt sich beurteilen, welche Technologie langfristig hilft. Zusätzlich beziehen wir auf Wunsch Entspannungstechniken oder ergänzende Therapien mit ein. Ganz nach unserem Leitsatz „Besser hören. Persönlich erleben.“

 

Was sollte ich tun, wenn es passiert?

Durch meine frühere Musikkarriere und die hohe Belastung im Alltag hatte ich selbst bereits kleinere Hörstürze. Wenn plötzlich auf einem Ohr ein deutlicher Hörverlust auftritt oder ein starker dauerhafter Pfeifton entsteht, sollte man nicht abwarten und hoffen dass es „schon wieder wird“. Mein klarer Rat lautet: Innerhalb der ersten 12 bis 24 Stunden unbedingt einen HNO-Arzt aufsuchen. Außerhalb der Sprechzeiten direkt in eine HNO-Klinik oder ins Krankenhaus gehen. Akut wird oft mit Kortison behandelt. In vielen Fällen kann sich das Gehör dadurch wieder deutlich erholen. Der Hörakustiker ist danach ein wichtiger Ansprechpartner. Wir können wie beschrieben Hörtests durchführen, moderne Technologien erklären und bei der langfristigen Versorgung unterstützen. Wichtig: Eine medizinische Diagnose darf ausschließlich durch den Arzt erfolgen.

 

Wie kann ich selbst aktiv vorbeugen?

Der wichtigste Punkt ist aus meiner Sicht der Umgang mit Stress und Dauerbelastung. Ruhephasen, Schlaf, Bewegung, mentale Balance und ein gesundheitsförderndes soziales Umfeld sind enorm wichtig. Auch Themen wie Achtsamkeit, Resilienz und bewusste Erholung werden aus meiner Sicht oft unterschätzt. Ich weiß selbst, wie herausfordernd das Leben sein kann. Meine Familie hat durch die Behinderung unserer Tochter (Rett-Syndrom) viele Veränderungen meistern müssen. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für Unternehmen und Mitarbeitende. Dadurch lernt man, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten. Zur Prävention gehören daneben ganz klassische Dinge: Gehörschutz bei Lärm tragen und ein bewusster Umgang mit Lautstärke, insbesondere beim Musikhören.

 

Wie können Betroffene die Therapie aktiv unterstützen?

Das Wichtigste ist Offenheit und Geduld. Das Gehirn muss in der Tinnitus-Therapie lernen, mit neuen Hörinformationen umzugehen und den Tinnitus weniger dominant wahrzunehmen. Deshalb ist es wichtig, moderne Systeme konsequent im Alltag zu tragen. Gute Ergebnisse entstehen meist dann, wenn Betroffene mitarbeiten und bereit sind, ihre eigenen Gewohnheiten zu reflektieren: Der Mensch weiß häufig selbst, was ihm gut tut, setzt es im stressigen Alltag nur viel zu selten um. Genau dabei möchten wir unterstützen.

 

Hinweis: Ein Hörsturz oder Tinnitus kann nur ärztlich zuverlässig diagnostiziert werden. Wenden Sie sich bei Verdacht schnellstmöglich Ihre Hausarzt- oder HNO-Praxis.

 

Experten für gutes Hören auch bei störenden Ohrgeräuschen: das Team von BÖHM Hörakustik in Pforzheim. Foto: kaundvau GmbH

HERZLICHE EINLADUNG
zu unserem Filmevent „Zwei Hörreisen“ am 24. Juli im Kulturhaus Osterfeld Pforzheim

Liebe Kundinnen und Kunden,

wenn das Hörgerät nicht mehr ausreicht, fragt man sich, wie es weitergehen kann. Welche Möglichkeiten gibt es? Könnte ein Cochlea-Implantat der nächste Schritt sein? Während manche noch nach Antworten suchen, haben andere diesen Weg bereits hinter sich.

 

Mit unserem besonderen Filmevent „Zwei Hörreisen“ möchten wir genau diesen Geschichten Raum geben – ehrlich, persönlich und nahbar.

 

Am Freitag, 24. Juli 2026, laden wir Sie herzlich ins Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim ein. Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend voller bewegender Geschichten, persönlicher Begegnungen und neuer Perspektiven rund um Cochlea-Implantate und modernes Hören.

 

 

Zwei Filme. Zwei Wege. Ein neuer Klang.

🎬 Ein Leben voller Klang
Der Introfilm „Ein Leben voller Klang“ erzählt die Geschichte der 11-jährigen Lena und zeigt aus ihrer Sicht, wie es ist, mit Cochlea-Implantaten aufzuwachsen und die Welt des Hörens Schritt für Schritt zu entdecken.

🍿 Meine Hörreise – Teil 2
Anschließend feiert „Meine Hörreise – Teil 2“ Premiere – die Fortsetzung des ersten Films, der bereits vor vier Jahren viele Menschen bewegt hat. Der neue Film begleitet Anikke auf ihrem Weg mit dem zweiten Cochlea-Implantat und gibt persönliche Einblicke in Entscheidungen, Herausforderungen und neue Lebensqualität.

In unserem kurzen Einladungsvideo spricht Fabian Böhm persönlich über die Idee hinter dem Event und zeigt erste emotionale Einblicke in die Filme und Geschichten des Abends.

 

 

 

Podiumsdiskussion & persönlicher Austausch

Im Anschluss an die Filme findet eine Podiumsdiskussion mit Betroffenen, Familien sowie Expertinnen und Experten aus Hörakustik, Medizin, Audiotherapie, Hörtraining und CI-Versorgung statt. Gemeinsam möchten wir Raum für persönlichen Austausch, Fragen und neue Perspektiven schaffen.

 

Vielleicht finden Sie an diesem Abend Antworten auf Fragen, die Sie schon länger beschäftigen. Und wenn darüber hinaus weitere Fragen bleiben, stehen wir Ihnen als erfahrene Ansprechpartner rund um das Thema Cochlea-Implantat gerne persönlich zur Seite – von der ersten Orientierung über die Entscheidungsfindung bis hin zur langfristigen Begleitung.

 

 

Sichern Sie sich jetzt eines von 150 Tickets!

📍 Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim
📅 Freitag, 24. Juli 2026
🕕 Beginn: 18:00 Uhr | Einlass ab 17:00 Uhr

 

🎟️ Der Eintritt ist kostenfrei.
Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir eine frühzeitige Ticketbuchung über unseren Ticketshop ►  tickets.boehm-events.de

 

 

Ihr Fabian Böhm und das Team von BÖHM Hörakustik

Liebe Kundinnen und Kunden,

wenn das Hörgerät nicht mehr ausreicht, stellen sich viele Menschen die Frage:
Wie kann es weitergehen? Welche Möglichkeiten gibt es?
Genau darum geht es bei unserem besonderen Filmevent „Zwei Hörreisen“ am 24. Juli 2026. Freuen Sie sich auf zwei bewegende Filme, eine Podiumsdiskussion und die Möglichkeit zum Austausch mit Betroffenen und Experten aus der Hörakustik und Medizin.

 

Freitag, 24.07.2026

 

Beginn: 18:00 Uhr (Einlass ab 17:00 Uhr)

 

Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim

 

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich.

Weitere Infos und Tickets gibt es unter Filmevent: Zwei Hörreisen – BÖHM Events.

 

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Fabia Böhm und das Team von BÖHM Hörakustik

Liebe Kundinnen und Kunden,

was bedeutet es, auf einem Ohr nichts mehr zu hören – während das andere ganz normal funktioniert?

In unserem neuen Video sprechen wir mit der Autorin Uta Over, die genau diesen Weg erlebt hat. Sie lebt mit einseitigem Hörverlust (sog. Single-Side Deafness, SSD) und trägt auf einer Seite ein Cochlea-Implantat. Ihre persönliche Geschichte hat sie in ihrem Buch „Hören verloren. Hoffnung gefunden.“ festgehalten.

 

 

Plötzlich einseitig taub (SSD) – Uta Over erzählt ihre bewegende Hörreise

 

Plötzlich einseitig taub (SSD) – Uta Over erzählt ihre bewegende Hörreise

„Da kommt nichts mehr.“ Mit diesen Worten beginnt für Uta Over ein völlig neuer Lebensabschnitt, denn plötzlich ist ein Ohr taub – Diagnose: SSD (Single Sided Deafness).

In ihrem Buch „Hören verloren, Hoffnung gefunden“ beschreibt sie ehrlich und berührend ihren Weg durch Angst, Unsicherheit und Trauer – aber auch, was daraus entstehen kann: Hoffnung, innere Stärke und neue Lebensfreude.

Gemeinsam mit unserem Betriebsleiter Henk de Jong spricht sie über: den Moment der Diagnose und den Schock danach, den emotionalen Umgang mit Hörverlust, ihren Weg mit Cochlea-Implantat zurück ins Hören und warum sie ihre Geschichte aufgeschrieben hat, um anderen Mut zu machen.

Jetzt ansehen: Das Interview auf YouTube

Erleben Sie das vollständige Gespräch mit Uta Over und erfahren Sie mehr über ihren Weg, ihre Erfahrungen und ihr Buch.

 

 

 

Wir sind für Sie da – bei allen Fragen rund ums Hören

Geschichten wie die von Uta Over zeigen, wie individuell Hören ist und welche neuen Wege möglich sind. Gerade auch bei speziellen Versorgungen wie Cochlea-Implantaten begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden mit viel Erfahrung, Zeit und persönlicher Betreuung.

Als CI-Spezialist in Pforzheim stehen wir Ihnen als Ihr Hörakustiker vor Ort jederzeit zur Seite, von der ersten Orientierung bis zur langfristigen Versorgung.

Wenn Sie mehr erfahren möchten oder sich unverbindlich beraten lassen wollen, sind wir gerne für Sie da.

 

Liebe Kundinnen und Kunden,

BÖHM Hörakustik ist seit vielen Jahren fest in Pforzheim verwurzelt. Als inhabergeführtes Familienunternehmen liegt uns nicht nur gutes Hören am Herzen – sondern auch die Entwicklung und Lebendigkeit unserer Stadt.

Umso mehr freuen wir uns, dass unser Inhaber Fabian Böhm im vergangenen Jahr mit dem Wirtschaftspreis des WSP ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung sehen wir nicht nur als Anerkennung unserer Arbeit, sondern auch als Ansporn, uns weiterhin aktiv für den Standort Pforzheim einzusetzen.

 

 

Pforzheim erleben – Veranstaltungen & Aktionen

Ein wichtiger Teil unseres Engagements ist die Unterstützung lokaler Initiativen und Veranstaltungen in Pforzheim. Aktionen und Projekte rund um die Innenstadt leisten einen wertvollen Beitrag dazu, die Stadt lebendig und attraktiv zu gestalten.
Dazu zählen neben Veranstaltungen auch Initiativen wie die sogenannten Verfügungsfonds oder die „Lückenfüller“-Pop-up-Stores. Hier werden gezielt Ideen und kreative Projekte gefördert, die die Innenstadt beleben und neue Impulse schaffen.

Vielleicht ist auch für Sie etwas dabei – wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken:

 

 

 

Lenz an der Enz

 

Blühender Mai – Lenz an der Enz 🌷
Ein besonderes Highlight in diesem Frühjahr ist die Aktion „Blühender Mai – Lenz an der Enz“. Auch wir von BÖHM Hörakustik sind in diesem Jahr Teil dieser schönen Initiative.

Freuen Sie sich auf eine frühlingshafte Atmosphäre in der Innenstadt: Vor vielen Geschäften – auch bei uns – erwarten Sie gemütliche Liegestühle und große, farbenfrohe Tulpen, die zum Verweilen einladen. Begleitet wird die Aktion von einer Social-Media-Kampagne mit Einblicken in die teilnehmenden Unternehmen.

Eine wunderbare Gelegenheit, Pforzheim neu zu entdecken und den Frühling in der Stadt zu genießen.

 

 

Für Sie und für Pforzheim
Mit unserer täglichen Arbeit begleiten wir Sie zu besserem Hören und mehr Lebensqualität. Gleichzeitig ist es uns als regional verwurzeltes Unternehmen wichtig, auch über unser Hörstudio hinaus Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für unsere Stadt zu leisten.

Denn gutes Hören und eine lebenswerte Umgebung gehören für uns zusammen. Wir freuen uns, Teil dieser Gemeinschaft zu sein – und sie gemeinsam mit Ihnen aktiv mitzugestalten.

Liebe Kundinnen und Kunden,

mit dem neuen Oticon ZEAL setzt Oticon neue Maßstäbe im Hörgerätemarkt. Das innovative Im-Ohr-Hörgerät überzeugt durch eine völlig neu entwickelte Bauform: besonders diskret, nahezu unsichtbar, mit sicherem Sitz und geeignet für nahezu jeden Gehörgang. Trotz seiner kompakten Größe bietet ZEAL moderne AkkutechnologieBluetooth-Konnektivität und eine hochentwickelte Signalverarbeitung.

Bereits im vergangenen Herbst durften wir Oticon ZEAL auf dem EUHA-Kongress kennenlernen. Im folgenden Video möchten wir diese Weltneuheit nun auch mit Ihnen teilen. Seien Sie gespannt!

 

 

Oticon Zeal

 

Experte Jörg Ellesser erklärt das Oticon ZEAL

Vor Kurzem durften wir Jörg Ellesser, Leiter der Audiologie Süd bei Oticon, bei uns begrüßen. Unser Inhaber Fabian Böhm sprach mit ihm ausführlich über das Oticon ZEAL. Das Experteninterview geht dabei tief ins Detail und erklärt verständlich, was das neue Im-Ohr-Gerät so besonders macht – von der neuen KI-basierten Signalverarbeitung (DNN – Deep Neural Network) bis hin zur Frage, wie das Hörsystem Sprache und Umgebung in Echtzeit verarbeitet.

Auch hinter dem Ohr innovativ

Neu auf dem Markt ist außerdem das Oticon Intent miniBTE mit Akku. Es ergänzt das bekannte Ex-Hörer-Modell und richtet sich an alle, die eine leistungsstarke, moderne Hinter-dem-Ohr-Lösung mit hohem Tragekomfort bevorzugen.

 

 

Oticon Zeal

 

Erleben Sie die Oticon Innovationen selbst

Möchten Sie wissen, wie sich diese neuen Technologien im Alltag anfühlen?
Gerne laden wir Sie ein, Oticon ZEAL oder Oticon Intent miniBTE selbst zu testen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei uns im Hörstudio und entdecken Sie modernste Hörakustik – persönlich begleitet und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.